Was ist Applied Kinesiology (AK)?

AK ist ein komplexes komplementärmedizinisches Diagnose- und Therapiesystem.
Ursprünglich in den 60er Jahren von dem amerikanischen Doctor of Chiropractic George J. Goodheart gegründet, wurde es im Laufe der Jahre von Ärzten, die feststellten, dass die meisten Beschwerden ihrer Patienten funktioneller Natur sind und von den bestehenden Untersuchungsmethoden nicht erfasst werden können, immer wieder ergänzt und weiterentwickelt.

2. Worauf basiert AK?

AK basiert auf der Erkenntnis, dass der Muskel verrät, was dem Körper fehlt!

Die Reaktion von Muskeln auf gezielt gesetzte Reize, die sog. standardisierten manuellen Muskeltets , ermöglichen Rückschlüsse auf funktionelle Störungen im ganzen Körper, auf emotionale oder psychische Hintergründe, auf biochemische und neurofunktionelle Zusammenhänge.

triad of health
Triad of health

3. Für wen ist AK geeignet?

Von Vorteil ist die AK vor allem für Patienten mit unklaren wiederkehrenden Beschwerdebildern oder seit längerem bestehenden Problemen, die trotz verschiedenster Interventionen bestehen bleiben.
Denn AK ist systemorientiert, nicht symptomorientiert!
Grundsätzlich sucht die AK die Möglichkeit, mit Hilfe von einfachen Übersichtstest auch bei komplexen Krankheitsbildern die am besten geeignete Therapierichtung zu bestimmen.

Von großem Interesse in diesem Zusammenhang steht der Aspekt der sog. ‚Silent Inflammation‘, also einem subakuten unterschwellig verlaufenden Entzündungszustand im Körper. Hier gilt es, mögliche Auslöser und Ursachen in sowohl Lebenslauf wie gegenwärtiger belastender Lebensbedingungen zu ergründen.

Auch Zahnherde und Zahnmaterialien (z.B.: Amalgam) sind immer wieder Auslöser, die den gesamten Organismus belasten können.

4.Vorteile und Nutzen der AK im Rahmen einer osteopathischen Behandlung:

Osteopathen, die in AK qualifiziert sind, haben – neben ihrer Fähigkeit, mit den Händen zu fühlen – eine ganzheitliche neuromuskuläre Funktionsdiagnostik zur Verfügung. Durch die fachkundige individuelle Testung sind sie in der Lage, über ihren „osteopathischen Tellerrand“ hinauszuschauen und damit Problemfelder aufzudecken, die in rein osteopathischer Behandlung nicht erfasst werden können.

So kann die osteopathische Behandlung präzisiert und auf ein erweitertes Fundament gestellt werden – durch die Erfassung von Störfaktoren, durch gezielte Entgiftungsmaßnahmen, durch diätetische Empfehlungen, durch die Verordnung von Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Aminosäuren) http://www.mikronaehrstoff.de/index.php?page=methoden_und_ziele und von naturheilkundlichen Medikamenten, oder auch durch Vorschläge für gezielte aktive Bewegungskonzepte.